Eine Schwangerschaft ist eine besondere Zeit. Die Vorfreude auf das Kind steigt von Tag zu Tag, und man freut sich über jede kleine Bewegung, die man von dem heranwachsenden Leben in sich spürt. Diese neun Monate möchten werdende Eltern in vollen Zügen genießen, weil sie so einzigartig sind. Doch Hand in Hand mit den großen Glücksgefühlen gehen oft auch viele körperliche Veränderungen einher. Viele werdende Mamas bemerken schwere oder geschwollene Beine. Besonders im zweiten und dritten Trimester oder an warmen Tagen treten diese Beschwerden häufiger auf. Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich der Alltag oft angenehmer gestalten.
Warum entstehen schwere Beine in der Schwangerschaft?
Hormonelle Veränderungen, ein steigendes Blutvolumen und der zunehmende Druck des Babys auf die Beckenvenen können den venösen Rückfluss beeinflussen. Dadurch können sich die Beine schwer oder geschwollen anfühlen und Wassereinlagerungen (Ödeme) begünstigt werden.
Bewährte Tipps gegen schwere Beine in der Schwangerschaft:
1. Beine hochlagern
Lege deine Beine mehrmals täglich für einige Minuten hoch. Das kann den venösen Rückfluss unterstützen und das Schweregefühl lindern.
2. Sanfte Bewegung
Spaziergänge, Schwimmen oder spezielle Schwangerschaftsgymnastik fördern die Durchblutung und bringen die Muskelpumpe in den Beinen in Schwung.
3. Ausreichend trinken
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt den Kreislauf und kann helfen, Wassereinlagerungen besser auszugleichen.
4. Beine angenehm kühlen
Kühle Anwendungen, beispielsweise mit den Cool Comfort Sleeves, können die Beine erfrischen und das Gefühl von Schwere und Wärme angenehm reduzieren.
5. Regelmäßige Bewegungspausen
Langes Sitzen oder Stehen sollte möglichst vermieden werden. Kleine Bewegungspausen oder einige Schritte zwischendurch fördern den Blutfluss und entlasten die Beine.
Warum sind Kompressionsstrümpfe in der Schwangerschaft eine äußerst sinnvolle Option für schwere Beine?
Viele Gynäkolog:innen und Phlebolog:innen empfehlen werdenden Mamas bereits zu Beginn der Schwangerschaft das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen oder einer Kompressionsstrumpfhose. Der Grund: Bereits in den ersten Schwangerschaftswochen beginnt sich der Körper hormonell umzustellen. Das Hormon Progesteron sorgt unter anderem dafür, dass die Gefäßwände elastischer werden. Gleichzeitig nimmt das Blutvolumen im Verlauf der Schwangerschaft deutlich zu.
Mit dem Wachstum des Babys steigt außerdem der Druck auf die Beckenvenen. Dadurch kann der Rückfluss des Blutes aus den Beinen erschwert werden. Viele Frauen bemerken deshalb im Laufe der Schwangerschaft schwere Beine, Schwellungen oder erste Anzeichen einer Venenschwäche.
Medizinische Kompressionsstrümpfe üben einen genau definierten Druck auf die Beine aus. Dadurch unterstützen sie den venösen Rückfluss und können helfen, das Gefühl schwerer Beine zu reduzieren. Gleichzeitig können sie das Auftreten von Schwellungen verringern und die Beine im Alltag entlasten.
Tipp: Ziehe deine Kompressionsstrümpfe möglichst direkt morgens nach dem Aufstehen an. Zu diesem Zeitpunkt sind die Beine häufig noch weniger geschwollen als im Laufe des Tages.
Unser Sommertipp
Wenn es draußen richtig heiß wird, brause deine Kompressionsstrümpfe einfach nach dem Anziehen, direkt am Bein, kurz mit kaltem Wasser ab. Danach mit einem Handtuch sanft abtupfen und an der Luft trocknen lassen.
Alternativ bieten sich auch für eine erfrischende Kühlung bei schweren Beinen unsere Cool Comfort Sleeves an. Diese bieten eine einfache und trockene Anwendung.
3. Ausreichend trinken
Kein Geheimnis und sicherlich nichts neues, aber es gehört definitiv zu den Top 5 Tipps bei schweren und geschwollenen Beinen dazu: Viel trinken!
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt zahlreiche Körperfunktionen und trägt dazu bei, dass sich der Körper auch an warmen Tagen wohlfühlt. Empfehlenswert sind vor allem Wasser und ungesüßte Tees.
Tipp: Du vergisst im Alltagstrubel oft das Trinken? Wenn du eine Smartwatch trägst, nutze die Erinnerungsfunktion! Damit wirst du tagsüber automatisch erinnert und trackst deine Menge ganz unkompliziert. So siehst du am Abend genau, ob du dein Tagesziel erreicht hast.
4. Beine zwischendurch hochlagern
Nach einem langen Arbeitstag oder einem ausgedehnten Spaziergang empfinden viele Menschen das Hochlagern der Beine als angenehm.
Schon 15 bis 20 Minuten mit leicht erhöhten Beinen können zu einem Gefühl von Entlastung beitragen und lassen sich unkompliziert in den Alltag integrieren. Schnapp dir die Gartenliege mit gutem Gewissen und entspanne deine Beine.
5. Medizinische Kompressionsmassage gezielt ergänzen
Für Menschen mit primärem Lymphödem, Lymphödemen, Ödemen nach Traumata oder Sportverletzungen, Ödemen nach Immobilisierung oder venösen Insuffizienzen kann eine konsequente Behandlung auch zuhause und über den Sommer sinnvoll sein.
Die medizinisch zertifizierten Kompressionsmassagegeräte von Venen Engel erzeugen eine sequentielle Kompression. Dadurch unterstützen sie die Zirkulation von Blut und Lymphe und können zu einem leichteren Beingefühl beitragen.
Gerade wenn dir eine manuelle Lymphdrainage gut tut, kann eine apparative Kompressionsmassage eine sinnvolle Ergänzung sein. Denn gerade bei Hitze können sich die eh schon vorhandenen Symptome nochmal verstärken. Mögliche Engpässe an Terminen können somit auch gut überbrückt werden.
Wann solltest du ärztlichen Rat einholen?
Schwere oder geschwollene Beine sind häufig harmlos und können insbesondere an heißen Tagen auftreten. Treten Schwellungen jedoch plötzlich auf, bestehen starke Schmerzen, Rötungen oder Atembeschwerden, sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.
Auch bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden empfiehlt sich eine medizinische Abklärung.
Fazit
Schwere und geschwollene Beine gehören für viele Menschen an heißen Tagen dazu. Mit regelmäßiger Bewegung, ausreichend Flüssigkeit, angenehmer Kühlung und kleinen Veränderungen im Alltag lässt sich das Wohlbefinden der Beine häufig positiv unterstützen und der Sommer dann doch ein Stück weit mehr genießen.